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/* Feed-Informationen */  
<title>Conclusio Blog</title>  
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<description>Beschreibung des News-Feeds</description>  
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	<title>Conclusio</title>  
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	<title><![CDATA[Ein Medium weniger im Land?]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=88</link>  
	<description><![CDATA[
<span lang="DE"><p>Christian Stenner, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins <a href="http://www.korso.at">korso</a> plant mit September 2010 die Einstellung des Magazins. Einbr&uuml;che im Inseratengesch&auml;ft haben Personalreduktionen erzwungen - zuletzt war das Erscheinen des Magazins nur mehr durch Selbstausbeutung m&ouml;glich.</p><p>Ich habe keinerlei wirtschaftliche Beziehungen zu korso oder Christian Stenner (ich schreibe nur kostenlos eine kleine Kolumne). Ich habe sehr oft eine v&ouml;llig andere Meinung, als sie in korso publiziert wird. Ich &auml;rgere mich sogar &uuml;ber manche Inhalte. Das ist aber anregender, als in der eigenen Haltung best&auml;tigt zu werden.</p><p>Ich f&uuml;hle mich aber Christian Stenner pers&ouml;nlich verbunden, ich habe gro&szlig;en Respekt vor seiner journalistischen Haltung und seinem grunds&auml;tzlichen Verst&auml;ndnis von Journalismus.</p><p>Und ich bin zutiefst davon &uuml;berzeugt, das eine Stadt wie Graz dieses eigenst&auml;ndige, kritisches Magazin haben sollte, dass die Medienlandschaft in der Steiermark um &auml;rmer w&auml;re, g&auml;be es dieses nicht. Nicht zuletzt geht es auch um Arbeitspl&auml;tze von Medienschaffenden.</p><p>Als PR-Mensch bin ich auch aus reinem Eigennutz zudem ganz generell f&uuml;r Medienvielfalt. Ohne sie ist Public Relations nicht denkbar.</p><p>Daher m&ouml;chte ich versuchen, einen Beitrag zu leisten, um das weitere Erscheinen zu gew&auml;hrleisten. Es geht um rund 50.000 Euro im Jahr, die jedenfalls das Bestehen sichern w&uuml;rden. Ich habe noch keine konkreten Vorstellungen, wie das geschehen kann.</p><p>Vielleicht finden sich 100 Menschen, die jeweils 500 Euro aufbringen wollen. Vielleicht sind es zehn, die sich vorstellen k&ouml;nnen, je 5.000 Euro in die Medienvielfalt zu investieren, oder 1.000, die 50 Euro daf&uuml;r &uuml;brig haben. Zus&auml;tzliche Inserate w&uuml;rden selbstverst&auml;ndlich helfen. Am wahrscheinlichsten ist eine Mischform.</p><p>Ich habe mir vorgenommen, in der n&auml;chsten Ausgabe von korso auf eigene Kosten ein Inserat zu schalten, und zur Beteiligung aufzurufen. Bevor ich das tue, m&ouml;chte ich das Anliegen aber an Menschen herantragen, deren Ideen und Meinung ich sch&auml;tze und von denen ich hoffe, dass sie auch einen Beitrag dazu leisten, damit es dieses Medium weiter geben kann.</p></span>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 11 Mai 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
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	<title><![CDATA[Sein oder Tun?]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=87</link>  
	<description><![CDATA[
<p><em>&bdquo;Unser Verst&auml;ndnis von Journalismus und Journalisten wird sich bald grundlegend &auml;ndern. Wir werden uns nicht mehr fragen, ist jemand ein Journalist, sondern, hat er getan, was sonst ein Journalist tut?&ldquo;</em></p><p><strong><a target="_blank" href="http://www.freemedia.at/about-us/staff-directory/">David Dadge</a>,</strong> Direktor des <a target="_blank" href="http://www.freemedia.at/">International Press Institute</a> im <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1271375661854/Schreiben-und-drucken-Sie-es-einfach">Standard-Interview</a>.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 02 Mai 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
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<item>  
	<title><![CDATA[Journalismus wird es immer geben … in der einen oder anderen Form]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=86</link>  
	<description><![CDATA[
<p>&bdquo;It is a human impulse to collect and disseminate information. The means of delivering news will change but not the need for gathering it. And so journalism will always exist in one form or another. Yet those who see journalism as a calling are right to worry about the pressures imposed by those who see it only as a moneymaker and by those determined to limit its intrusive qualities. Some battles are never over.&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><p><a target="_blank" href="http://www.publicaffairsbooks.com/staff.html">Peter Osnos</a>, <a target="_blank" href="http://www.foreignaffairs.com/articles/65729/peter-osnos/an-elegy-for-journalism?page=show">Foreign Affairs Januar/Februar 2010</a></p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 18 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


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	<title><![CDATA[Journalisten gehören zur politischen Klasse]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=85</link>  
	<description><![CDATA[
<p><strong>Schmidt:&nbsp;</strong>&hellip; Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die politischen Journalisten eigentlich mehr zur politischen Klasse geh&ouml;ren und weniger zum Journalismus.</p><p><strong>ZEITmagazin: </strong>Halten Sie das f&uuml;r eine Unart?</p><p><strong>Schmidt: </strong>Das w&uuml;rde ich nicht sagen, aber ich stelle es fest. So wie man feststellt, dass drau&szlig;en die Sonne scheint oder dass es regnet.</p><p>&nbsp;</p><p><em>Helmut Schmidt, journalistischer Politiker, in einem Interview zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl im</em> <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2010/13/Schmidt-Kohl-di-Lorenzo?page=1">ZEIT Magazin</a>.</p><p>&nbsp;</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Mi, 31 Mrz 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
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	<title><![CDATA[Die Geister, die Nestlé rief …]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=84</link>  
	<description><![CDATA[
<div>&ldquo;<span><a target="_blank" href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/mostadmired/2010/snapshots/6126.html"><span>Fortune Magazine</span></a><span></span> lists Nestl&eacute; as world no1 admired company in consumer food products&rdquo; vermeldete das Unternehmen am 5. M&auml;rz 2010 auf seinem </span><span><a target="_blank" href="http://twitter.com/nestle"><span>Twitter-Account</span></a><span></span>. Rund 10 Tage sp&auml;ter war die heile Welt kaputt. In einem drastischen <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=VaJjPRwExO8&amp;feature=related">Youtube-Video</a> klagte Greenpeace Nestl&eacute; und namentlich dessen Markenprodukt Kit Kat an, durch die Verwendung von nicht nachhaltig produziertem <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palm%C3%B6l">Palm&ouml;l</a> den Lebensraum der Orang-Utans einzuschr&auml;nken. Soweit die weitgehend bekannte Vorgeschichte. Nestl&eacute; UK versuchte&nbsp;&ndash; zun&auml;chst erfolgreich&nbsp;&ndash; den Spot von der Youtube-Plattform entfernen zu lassen. Aber seither gibt es keine Pause mehr: Emp&ouml;rte Youtube-Nutzer multiplizierten das knapp zwei Minuten lange Video vielfach und sorgten f&uuml;r jene Wirkung, die sich die Justitiare des Konzerns wohl am wenigsten erhofft hatten: Noch mehr Aufmerksamkeit und Emp&ouml;rung.</span></div><div>&nbsp;</div><div>Was auf Youtube begann, fand auf Twitter und Facebook seine Fortsetzung&nbsp;&ndash;&nbsp;auf Plattformen, die auch Nestl&eacute; schon vor Ausbruch des &bdquo;Social Media Skandals&ldquo; benutzte. Auf Twitter fand und findet die Meinungsschlacht systembedingt abseits des wenig bespielten Nestl&eacute;-Accounts statt. Dieser hatte am 22. M&auml;rz nur knapp 790 Followers. Abseits dieses gesch&uuml;tzten Bereichs finden sich aber unz&auml;hlige kritische Tweets, die <a target="_blank" href="http://twitter.com/#search?q=nestle">Nestl&eacute;</a> betreffen.</div><div>Noch schlimmer traf es das Unternehmen auf Facebook. Auf der allem Augenschein offiziellen <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/pages/Nestle/24287259392">Nestl&eacute;-Site</a> bewegen sich vor allem &bdquo;Fans&ldquo;, deren Verhalten Rapid-Anh&auml;nger auch nach einer zweistelligen Niederlage kaum an den Tag legen w&uuml;rden und attackieren das Unternehmen fast im Minutentakt: &bdquo;Killers !!! yeah, make money and kill everything&ldquo;, ist nur ein wahllos herausgegriffenes Beispiel. Eine bis zum Start der Greenpeace-Kampagne ebenfalls existierende &bdquo;Kit Kat&ldquo;-Site wurde &uuml;berhaupt unzug&auml;nglich gemacht.</div><div>Was hat Nestl&eacute; falsch gemacht? Vor allem, was h&auml;tte es besser machen k&ouml;nnen? Gute Ratschl&auml;ge von Social Media Experten kamen ungefragt in gro&szlig;er Zahl, hier nur ein ebenfalls wahllos herausgegriffenes <a target="_blank" href="http://www.stumbleupon.com/su/1DdyU8/www.fastcompany.com/1592926/nestle-facebook-social-media/r:t">Beispiel</a>.</div><div>Den Rat, den Social Media Strategen immer gerne geben, hat Nestl&eacute; jedenfalls bereits antizipiert. Es war und ist auf Social Media Plattformen pr&auml;sent, wenn es auch nicht gerade auf die Heftigkeit und Sch&auml;rfe der Attacken vorbereitet wirkte. Der Versuch, den satirischen &bdquo;Missbrauch&ldquo; von Nestl&eacute;-Logos (aus Kit Kat wurde zum Beispiel &bdquo;<a href="javascript:void(window.open('http://www.facebook.com/pages/Nestle/24287259392?ref=ts#!/album.php?profile=1&amp;id=100000914588511','','resizable=yes,location=no,menubar=no,scrollbars=no,status=no,toolbar=no,fullscreen=no,dependent=no'))">Killer</a>&ldquo;) mit dem Hinweis auf das Urheberrecht zu bek&auml;mpfen oder missliebige Postings zu l&ouml;schen wendete sich gegen Unternehmen. Das geht auf Social Media Plattformen gar nicht und wird unabh&auml;ngig von der inhaltlichen Auseinandersetzung als schwere Verletzung der gnadenlos abgestraft.</div><div>Parallel dazu versuchte Nestl&eacute; zu argumentieren. Auf der eigenen Website des Unternehmens fand sich ab 19. M&auml;rz ein Argumentarium zum Thema <a target="_blank" href="http://www.nestle.com/MediaCenter/SpeechesAndStatements/AllSpeechesAndStatements/statement_Palm_oil.htm">Palm&ouml;l</a>. Aber widerspr&uuml;chliche Aussagen (So wurde das kolportierte Argument, dass Nestl&eacute; schon zuvor nur zertifiziert nachhaltiges Palm&ouml;l verwendet habe durch die kurz darauf verbreitet <a target="_blank" href="http://www.dnews.de/nachrichten/wirtschaft/195676/nestle-kundigt-vertrag-palmol-firma-sinar-mas.html">Nachricht</a>, das Unternehmen habe sich von seinem inkriminierten indonesischen Zulieferer getrennt, stark relativiert.)</div><div><strong>W&auml;re der Vorfall f&uuml;r das Unternehmen glimpflicher abgelaufen, w&auml;re es nicht schon zuvor auf Facebook und Twitter pr&auml;sent gewesen?</strong> Ja und nein: Die Kampagne ist von Greenpeace ausgegangen. Vielleicht wurde Nestl&eacute; gew&auml;hlt, weil es auf den Social Medial-Plattformen eine so sch&ouml;ne Angriffsfl&auml;che bot. Wahrscheinlich wurde das Unternehmen aber in erster Linie wegen seiner schieren Gr&ouml;&szlig;e und Relevanz gew&auml;hlt, weil es die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Fallh&ouml;he (&copy; <a target="_blank" href="http://www.springerlink.com/content/2013551h1334554m/"><font color="#800080">Steffen Burkhardt</font></a>) versprach. Die Facebook-Fanpages von Nestl&eacute; sind nat&uuml;rlich ein attraktiver Sammelpunkt f&uuml;r die Kritiker. Auch ohne sie h&auml;tten sich aber genug andere Diskussionsforen gefunden. Auf Twitter findet die Diskussion abseits des offiziellen Nestl&eacute;-Account statt.</div><div><strong>H&auml;tte Nestle online anders agieren sollen? </strong>Das Unternehmen betrachtete, bis er zu Zielscheibe der Communities wurde, Social Media augenscheinlich als fr&ouml;hliche Marketing-Spielwiese, wie die englische <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/kitkatuk?v=app_2373072738&amp;ref=search#!/kitkatuk?v=info&amp;ref=mf">Kit Kat-Seite</a> zeigt. Postings zu l&ouml;schen oder Nutzern, die Nestl&eacute;-Logos satirisch verfremdeten, mit Konsequenzen zu drohen, war eine Strategie aus der Rechtsabteilung, die zwar juristisch funktionierte aber prek&auml;re Nebenwirkungen nach sich zog, die letztlich zur Hauptwirkung wurden.</div><div><strong>W&auml;re der Skandalverlauf ohne Social Media ein anderer gewesen? </strong>&Auml;hnliche Skandale (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar"><font color="#800080">Brent Spar/Shell</font></a>, Regenwald/McDonalds &hellip;) mit langsamerem aber &auml;hnlichem Verlauf, gab es auch schon bevor die Medien social wurden. Um die &ouml;ffentliche Debatte einzud&auml;mmen, haben die betroffenen Unternehmen unbeschadet der tats&auml;chlichen Schuld kaum eine andere Wahl als sich vor dem &ouml;ffentlichen Tribunal dem&uuml;tig zu entschuldigen, Besserung zu versprechen und das Versprechen tats&auml;chlich erkennbar einzul&ouml;sen. Mit der <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/nestle-regenwald"><font color="#800080">Trennung </font></a>von seinem bisherigen Lieferanten hat Nestl&eacute; diesen Schritt nach einer sehr langen Schrecksekunde auch gesetzt &ndash; wohl etwas zu sp&auml;t f&uuml;r das Netz. Aber in der analogen Welt, in der Vertr&auml;ge gepr&uuml;ft werden m&uuml;ssen und Verfahren ihre Zeit dauern, w&auml;re eine raschere Reaktion wohl kaum denkbar gewesen. Eine fr&uuml;here vielleicht schon: <a target="_blank" href="http://www.unilever.com/mediacentre/pressreleases/2009/Unilevertakesstanceagainstdeforestation.aspx"><font color="#800080">Unilever</font></a> hat seine Vertragsaufl&ouml;sung bereits im Dezember 2009 kommuniziert &hellip;</div><div><strong>Wie gro&szlig; ist der Schaden tats&auml;chlich? </strong>Gro&szlig; genug, aber vielleicht nicht ganz so gro&szlig;, wie die selbstbezogenen Netz-Communities meinen. Das Hauptschlachtfeld &ndash; die weltweit bespielte Nestl&eacute;-Fanpage hatte am 23. M&auml;rz noch keine 100.000 Fans &ndash; um 60.000 weniger als die regionale Fanpage &bdquo;Kann dieser seelenlose Ziegelstein &hellip;?&ldquo;, die sich gegen einen rechten &ouml;sterreichischen Politiker richtet, zum selben Zeitpunkt hatte. Die klassischen Medien verhielten sich in der Debatte eher zur&uuml;ckhaltend und wenig emotional &ndash; ganz anders als in der P&auml;dophilie-Debatte um die Katholische Kirche &ndash; vielleicht aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden (wie Verschw&ouml;rungstheoretiker sicher vermuten), vielleicht weil Greenpeace seine Kampagne erkennbar auf einen Feind fokussierte, bei dem sich der Aufwand lohnt &ndash; den Palm&ouml;llieferanten Sinar Mas (wen?) direkt zu attackieren, h&auml;tte wohl kaum vergleichbare Wirkung gezeigt. </div>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 23 Mrz 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Mediale Zuwendung]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=83</link>  
	<description><![CDATA[
<p>&bdquo;Es liegt auf der Hand, dass das sicherste Rezept f&uuml;r die Erlangung medialer Zuwendung in einem Ereignis best&uuml;nde, <em>bei dem eine eng begrenzte Zahl prominenter Einzelpersonen, die der kulturellen, politischen und r&auml;umlichen Nahmwelt der Betrachter entstammen, in &uuml;berraschenden Konflikthandlungen Leistungen oder Erfolge pr&auml;sentieren k&ouml;nnen oder betr&auml;chtlichen Schaden erleiden.&ldquo;</em></p><p><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Mediokratie-Kolonisierung-Politik-durch-Medien/dp/3518122045">Thomas Meyer: Mediokratie.&nbsp; Frankfurt 2001.</a></p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 10 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Zeitungen sind unsere Bajonette]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=82</link>  
	<description><![CDATA[
<div>Wenn es darum geht &nbsp;&ndash; auch im Zusammenhang mit dem j&uuml;ngsten Volksentscheidung in der Schweiz &nbsp;&ndash; Angst vor dem Islam(ismus) zu wecken oder zu best&auml;tigen, hilft das Zitat <em>&bdquo;Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gl&auml;ubigen unsere Soldaten.&ldquo;</em> Zitiert wird es gerne seit 1998, weil der nunmehrige t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident <a target="_blank" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1080146/">Tayyip Erdogan</a> es als damaliger Istambuler B&uuml;rgermeister in einer Rede verwendet hatte, die ihn in Gef&auml;ngnis brachte. Tats&auml;chlich stammt es aus einem Gedicht von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ziya_G%C3%B6kalp#Werke">Ziya G&ouml;kalp</a>, laut <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite">Wikipedia</a> &bdquo;ein t&uuml;rkischer Denker, politischer Publizist, Essayist, Intellektueller und Mitbegr&uuml;nder der Soziologie im Osmanischen Reich und in der modernen T&uuml;rkei&ldquo;. Kennt man dessen Lebensgeschichte und Haltung, wirken die Gedichtzeilen nicht mehr ganz so bedrohlich.</div><div>&nbsp;</div><div><a target="_blank" href="http://www.profil.at/">profil</a>, das unabh&auml;ngige Nachrichtenmagazin &Ouml;sterreichs, l&auml;sst Elisabeth Sabaditsch-Wolf, nach einem <a target="_blank" href="http://www.news.at/articles/0948/8/256322/undercover-straches-hass-schule-news-reporterin-dolna-fpoe-parteiakademie">News-Bericht</a>&nbsp;als brachiale Islamismus-Kritikerin bekannt geworden, das Zitat in einem <a target="_blank" href="http://europenews.dk/de/node/28146">Interview</a> unwidersprochen verwenden, um die Bedrohung durch den Islam zu demonstrieren &nbsp;&ndash; dasselbe profil, dessen <a target="_blank" href="http://www.profil.at/articles/0949/568/257131/christian-rainer-fuer-minarette-gegen-kreuze">Leitartikel </a>&nbsp;&ndash; wie soll man es formulieren? &nbsp;&ndash; gegen die Islamkritik hetzt.</div><div>&nbsp;</div><div>Eine differenziertere&nbsp;Bewertung des&nbsp;G&ouml;kalp-/Erdogan-Satz verdanken wir z. B. der <a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/">Neuen Z&uuml;rcher Zeitung</a>,&nbsp;die auf die tats&auml;chliche <a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/allahs_tuerme_1.3884276.html">Quelle</a> hinweist.</div><div>&nbsp;</div><div>Manchmal, nein oft, sind Zeitungen unsere Bajonette, statt unsere Minarette zu sein, die ein wenig &Uuml;berblick verschaffen.</div>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 06 Dez 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Der „Urin“ des Journalisten]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=81</link>  
	<description><![CDATA[
<p>&bdquo;Der &bdquo;Urin&ldquo; ist das, wovon ein berufserfahrener Journalist sich leiten l&auml;sst, wenn objektive Anhaltspunkte weitgehend fehlen oder sogar in die Gegenrichtung weisen.&ldquo;</p><p>Wenn <a target="_blank" href="http://www.profil.at/articles/0947/567/256110/peter-michael-lingens-arigona">Peter Michael Lingens</a> das sagt, wird es wohl stimmen.<a href="http://www.profil.at/articles/0947/567/256110/peter-michael-lingens-arigona"></a></p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 22 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Ritualisierte Reaktion]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=80</link>  
	<description><![CDATA[
<p><a target="_blank" href="http://jcomm.uoregon.edu/faculty-staff/tgleason">Tim Gleason, Dekan der School von Journalism</a>, University of Oregon: &quot;Wenn im Journalismus eine Geschichte daneben geht, dann analysieren wir sie in Konferenzen und langen Artikeln, was warum schief gegangen ist oder vers&auml;umt wirde. Dann warten wir auf die n&auml;chste missgl&uuml;ckte Geschichte.Und jedes Mal reagieren wir mit Emp&ouml;rung und Besorgnis, aber kaum etwas ver&auml;ndert sich.&quot;</p><p>Zitiert aus: <a target="_blank" href="http://upload-magazin.de/blog/4340-buchkritik-kreative-zerstorung-zeitungsjournalismus-in-den-usa/">Stephan Russ-Mohl</a>, Kreative Zerst&ouml;rung -&nbsp;Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Sa, 07 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Nicht systemrelevant]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=79</link>  
	<description><![CDATA[
<p>Anders als Banken, Versicherungen und Autokonzerne gelten Zeitungsh&auml;user offenbar bisher nicht als so &bdquo;systemrelevant&ldquo;, dass sie staatlicher Rettungspakete bed&uuml;rften, obschon sie doch bisher un&uuml;bersehbar als &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; ein gewichtiger, wohl unverzichtbarer Pfeiler sind, auf dem unsere westlichen Demokratien gr&uuml;nden.</p><p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Ru%C3%9F-Mohl">Stephan Russ-Mohl</a>: <a target="_blank" href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640770&amp;WKorbUID=64116705&amp;TITZIF=2159&amp;be=wi&amp;uBe=ko">Kreative Zerst&ouml;rung</a>, UVK, Konstanz 2009.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 20 Okt 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


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