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/* Feed-Informationen */  
<title>Conclusio Blog</title>  
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<description>Beschreibung des News-Feeds</description>  
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	<title>Conclusio</title>  
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	<title><![CDATA[Mediale Zuwendung]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=83</link>  
	<description><![CDATA[
<p>&bdquo;Es liegt auf der Hand, dass das sicherste Rezept f&uuml;r die Erlangung medialer Zuwendung in einem Ereignis best&uuml;nde, <em>bei dem eine eng begrenzte Zahl prominenter Einzepersonen, die der kulturellen, politischen und r&auml;umlichen Nahmwelt der Betrachter entstammen, in &uuml;berraschenden Konflikthandlungen Leistungen oder Erfolge pr&auml;sentieren k&ouml;nnen oder betr&auml;chtlichen Schaden erleiden.&ldquo;</em></p><p><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Mediokratie-Kolonisierung-Politik-durch-Medien/dp/3518122045">Thomas Meyer: Mediokratie.&nbsp; Frankfurt 2001.</a></p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 10 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>  
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<item>  
	<title><![CDATA[Zeitungen sind unsere Bajonette]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=82</link>  
	<description><![CDATA[
<div>Wenn es darum geht &nbsp;&ndash; auch im Zusammenhang mit dem j&uuml;ngsten Volksentscheidung in der Schweiz &nbsp;&ndash; Angst vor dem Islam(ismus) zu wecken oder zu best&auml;tigen, hilft das Zitat <em>&bdquo;Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gl&auml;ubigen unsere Soldaten.&ldquo;</em> Zitiert wird es gerne seit 1998, weil der nunmehrige t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident <a target="_blank" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1080146/">Tayyip Erdogan</a> es als damaliger Istambuler B&uuml;rgermeister in einer Rede verwendet hatte, die ihn in Gef&auml;ngnis brachte. Tats&auml;chlich stammt es aus einem Gedicht von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ziya_G%C3%B6kalp#Werke">Ziya G&ouml;kalp</a>, laut <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite">Wikipedia</a> &bdquo;ein t&uuml;rkischer Denker, politischer Publizist, Essayist, Intellektueller und Mitbegr&uuml;nder der Soziologie im Osmanischen Reich und in der modernen T&uuml;rkei&ldquo;. Kennt man dessen Lebensgeschichte und Haltung, wirken die Gedichtzeilen nicht mehr ganz so bedrohlich.</div><div>&nbsp;</div><div><a target="_blank" href="http://www.profil.at/">profil</a>, das unabh&auml;ngige Nachrichtenmagazin &Ouml;sterreichs, l&auml;sst Elisabeth Sabaditsch-Wolf, nach einem <a target="_blank" href="http://www.news.at/articles/0948/8/256322/undercover-straches-hass-schule-news-reporterin-dolna-fpoe-parteiakademie">News-Bericht</a>&nbsp;als brachiale Islamismus-Kritikerin bekannt geworden, das Zitat in einem <a target="_blank" href="http://europenews.dk/de/node/28146">Interview</a> unwidersprochen verwenden, um die Bedrohung durch den Islam zu demonstrieren &nbsp;&ndash; dasselbe profil, dessen <a target="_blank" href="http://www.profil.at/articles/0949/568/257131/christian-rainer-fuer-minarette-gegen-kreuze">Leitartikel </a>&nbsp;&ndash; wie soll man es formulieren? &nbsp;&ndash; gegen die Islamkritik hetzt.</div><div>&nbsp;</div><div>Eine differenziertere&nbsp;Bewertung des&nbsp;G&ouml;kalp-/Erdogan-Satz verdanken wir z. B. der <a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/">Neuen Z&uuml;rcher Zeitung</a>,&nbsp;die auf die tats&auml;chliche <a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/allahs_tuerme_1.3884276.html">Quelle</a> hinweist.</div><div>&nbsp;</div><div>Manchmal, nein oft, sind Zeitungen unsere Bajonette, statt unsere Minarette zu sein, die ein wenig &Uuml;berblick verschaffen.</div>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 06 Dez 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
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	<title><![CDATA[Der „Urin“ des Journalisten]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=81</link>  
	<description><![CDATA[
<p>&bdquo;Der &bdquo;Urin&ldquo; ist das, wovon ein berufserfahrener Journalist sich leiten l&auml;sst, wenn objektive Anhaltspunkte weitgehend fehlen oder sogar in die Gegenrichtung weisen.&ldquo;</p><p>Wenn <a target="_blank" href="http://www.profil.at/articles/0947/567/256110/peter-michael-lingens-arigona">Peter Michael Lingens</a> das sagt, wird es wohl stimmen.<a href="http://www.profil.at/articles/0947/567/256110/peter-michael-lingens-arigona"></a></p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 22 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Ritualisierte Reaktion]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=80</link>  
	<description><![CDATA[
<p><a target="_blank" href="http://jcomm.uoregon.edu/faculty-staff/tgleason">Tim Gleason, Dekan der School von Journalism</a>, University of Oregon: &quot;Wenn im Journalismus eine Geschichte daneben geht, dann analysieren wir sie in Konferenzen und langen Artikeln, was warum schief gegangen ist oder vers&auml;umt wirde. Dann warten wir auf die n&auml;chste missgl&uuml;ckte Geschichte.Und jedes Mal reagieren wir mit Emp&ouml;rung und Besorgnis, aber kaum etwas ver&auml;ndert sich.&quot;</p><p>Zitiert aus: <a target="_blank" href="http://upload-magazin.de/blog/4340-buchkritik-kreative-zerstorung-zeitungsjournalismus-in-den-usa/">Stephan Russ-Mohl</a>, Kreative Zerst&ouml;rung -&nbsp;Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Sa, 07 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


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	<title><![CDATA[Nicht systemrelevant]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=79</link>  
	<description><![CDATA[
<p>Anders als Banken, Versicherungen und Autokonzerne gelten Zeitungsh&auml;user offenbar bisher nicht als so &bdquo;systemrelevant&ldquo;, dass sie staatlicher Rettungspakete bed&uuml;rften, obschon sie doch bisher un&uuml;bersehbar als &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; ein gewichtiger, wohl unverzichtbarer Pfeiler sind, auf dem unsere westlichen Demokratien gr&uuml;nden.</p><p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Ru%C3%9F-Mohl">Stephan Russ-Mohl</a>: <a target="_blank" href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640770&amp;WKorbUID=64116705&amp;TITZIF=2159&amp;be=wi&amp;uBe=ko">Kreative Zerst&ouml;rung</a>, UVK, Konstanz 2009.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 20 Okt 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Opel Dialog ohne Opel]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=78</link>  
	<description><![CDATA[
<p>In einem <a target="_blank" href="http://blog.talkabout.de/2009/09/13/opel-investiert-millionen-in-print-media-um-sich-lebendig-zu-zeigen-und-ist-stumm-in-social-media/#more-735">Blogbeitrag</a> thematisiert <a target="_blank" href="http://www.talkabout.de/index.php">Mirko Lange</a> (er twittert auch unter seinem Agentur-Namen <a target="_blank" href="http://twitter.com/talkabout">talkabout</a>) am Beispiel von Opel die fast schon ewige Frage: Ist die Konzentration auf klassische Werbung (Print, TV) sinnvoll, um&nbsp;einen nachhaltigen Imagewandel zu bewirken? Darf man Dialog-Medien hintanstellen? Lange konzentriert sich in seiner Kritik auf den Social Media-Verzicht des Konzerns. Wobei Opel nicht nur Social Media ignoriert. Dass ein derart umfassender <a target="_top" href="http://www.opel.de/meetopel/wir-leben-autos/index.act">Marken-Relaunch</a>, in einer Phase, in der der Konzern im Zentrum des &ouml;ffentlichen Interesses steht, kaum Medienech hervorruft (von den gro&szlig;en im Internet verf&uuml;gbaren deutschen Medien berichtet offenbar nur <a target="_blank" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4488055/Opel-praesentiert-neuen-Blitz-und-neuen-Slogan.html">DIE WELT</a>) darf wohl als Vers&auml;umnis der Konzernkommunikation interpretiert werden.</p><p>Dass Opel mit dem Verzicht auf breite Dialog-Kommunikation sich vieler Chancen beraubt, ist evident. Al &amp; Laura Ries haben die Grenzen von Werbung und die M&ouml;glichkeiten von PR bereits 2002 in ihrem Buch &quot;<a target="_blank" href="http://books.google.com/books?id=_VySmzfWIIoC&amp;dq=ries+%2Bthe+rise+of+pr&amp;printsec=frontcover&amp;source=bn&amp;hl=de&amp;ei=kQ-tStu4BoKPsAaqrLXeBw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=4">The Fall of Advertising &amp; the Rise of PR</a>&quot;:</p><ul><li>Advertising Is the Wind. PR Is the Sun</li><li>A. is Spatial. PR is Linear</li><li>A. Uses the Big Bang. PR Uses the Slow Buildup</li><li>A. Is Visual. PR is Verbal.</li><li>A. Reaches Everybody. PR Reaches Somebody</li><li>A. Is Self-Directed. PR Is Other-Directed</li><li>A. Lives. PR Lives</li><li>A. Is Expensive. PR Is Inexpensive</li><li>A. Favors Line Extensions. PR Favors New Brands</li><li>A. likes Old Names. PR Likes New Names</li><li>A. Is funny. PR Is Serious</li><li>A. Is Uncreative. PR Is Creative</li><li>A. Is Incredible. PR Is Credible.</li><li>A. Is Brand Maintenance. PR Is Brand Building</li></ul><p>Dass Opel sich also derart auf klassische Werbung fokussiert, scheint also unverst&auml;ndlich. G&auml;be es nicht noch einen Unterschied:</p><ul><li>Werbung ist perfekt kontrollierbar. PR bleibt immer unw&auml;gbar.</li></ul><p>Und Unw&auml;gbarkeiten kann Opel in bewegten Zeiten &uuml;berhaupt nicht brauchen. Allerdings: Der Opel-Dialog findet dennoch statt. Nur (fast) ohne Opel.</p>
   ]]></description>
	<pubDate>So, 13 Sep 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Wie diskutiert man Medienfragen - (fast) ohne Medien?]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=77</link>  
	<description><![CDATA[
<p>Betriebsversammlungen am gleichen Tag bei 5 gro&szlig;en &ouml;sterreichischen Versicherungen. W&uuml;rden die Medien berichten? Gewiss doch. Betriebsversammlungen bei 5 wichtigen &ouml;sterreichischen Medien: Presse, Wirtschaftsblatt, Kleine Zeitung, Tiroler Tageszeitung, APA. Berichten die Medien? Kaum: Der <a target="_blank" href="http://derstandard.at/1250691176016/KV-Flucht-Zeitung-ohne-Inhalt-ist-nicht-denkmoeglich">Standard</a> (bei dem keine Versammlung stattfand) ist die gro&szlig;e Ausnahme, die <a target="_blank" href="http://support.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4975&amp;Alias=wzo&amp;cob=434012">Wiener Zeitung</a> schreibt n&uuml;chtern die gewerkschaftliche <a target="_blank" href="http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&amp;n=OEGBZ_oh_0.a&amp;cid=1250590515803">Aussendung</a> ab. Beim <a target="_blank" href="http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F339054.html">ORF</a> war auch etwas zu lesen.</p><p>Die geringe Resonanz ist verst&auml;ndlich. Es ist schwer, nach journalistischen Kritierien vielleicht sogar unm&ouml;glich, &uuml;ber etwas zu schreiben, von dem man selbst unmittelbar betroffen ist.</p><p>Das ist aber auch das Dilemma der Medien: Es fehlen ihnen die Werkzeuge zu einer fundierten Reflexion &uuml;ber den Wandel, dem sie ausgesetzt sind. Nat&uuml;rlich geht es ums Einkommen der JournalistInnen. Das ist schon wichtig genug (f&uuml;r sie). Es geht aber auch um die Frage, ob ihnen mehr kollektivvertraglicher Schutz zusteht als anderen ArbeitnehmerInnen. Es geht darum, ob die Ergebnisse journalistischer Arbeit unver&auml;nderliche Endprodukte sind oder nur Zwischenprodukte sind oder gar Rohmaterial, das f&uuml;r andere Zwecke von den Medienh&auml;usern beliebig weiterverarbeitet werden darf. Es geht um die Frage, ob die Endprodukt-Position angesichts des Drucks auf die Medienunternehmen, kosteng&uuml;nstig&nbsp;unterschiedliche Kan&auml;le (Print, Online, Video ...) zu bedienen, faktisch &uuml;berhaupt haltbar ist.</p><p>Die grundlegende Frage ist aber: Wie k&ouml;nnen diese Fragen, die keineswegs nur Medien und Medienleute betreffen, breit und nicht nur in exklusiven Zirkeln diskutiert werden? Wie kann daf&uuml;r (Medien-)&Ouml;ffentlichkeit hergestellt werden?</p>
   ]]></description>
	<pubDate>Mi, 26 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Die Zeitung setzt einen Trend]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=76</link>  
	<description><![CDATA[
<p>Um &uuml;ber etwas zu schreiben, braucht die Zeitung nicht zwangsl&auml;ufig einen Grund, aber jedenfalls einen Anlass. Das sieht man seh sch&ouml;n in einem sehr sch&ouml;nen Text &uuml;ber das &quot;Garteln&quot; (schicker: &quot;Gardening&quot;) im <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2009/34/Garten-34">Zeit Magazin</a>. &quot;Warum zieht es in diesem Jahr alle Welt in den Garten?&quot;, er&ouml;ffnet die Autorin und suggeriert damit h&ouml;chste Aktualit&auml;t. </p><p>Sie selbst&nbsp;hat ihren Garten (laut Artikel) aber seit 14 Jahren. Die britische K&ouml;nigin und ihr emeritierter Thronfolger haben ihre Liebe zum Garten auch nicht erst 2009 entdeckt. Der zitierte <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Roth">Joseph Roth</a> ist als Trendsetter schon g&auml;nzlich ungeeignet &ndash; liegt er doch seit 70 Jahren unter der Erde.</p><p>Da beibt nur Michelle Obama, die nachweislich 2009 einen Garten im Wei&szlig;en Haus <a target="_blank" href="http://www.whitehouse.gov/blog/09/03/20/spring-gardening/">angelegt</a> hat. Das k&ouml;nnte aber auch daran liegen, dass man sie vorher nicht hineingelassen hat ... </p>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 18 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Die Regierung macht eine PR-Kampagne indem sie keine Werbekampagne macht]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=75</link>  
	<description><![CDATA[
<div>Die &ouml;sterreichische Bundesregierung, namentlich deren Vizekanzler Josef Pr&ouml;ll, sagt eine geplante <a target="_blank" href="http://oe1.orf.at/inforadio/108220.html?filter="><font color="#800080">Werbekampagne</font></a> (Budget angeblich 5 Millionen Euro) der Bundesregierung ab und macht damit und stattdessen eine weit billigere PR-Kampagne.</div><div>Dabei bedienen sich Pr&ouml;ll und die Regierung ironischerweise der <a target="_blank" href="http://kurier.at/geldundwirtschaft/1918912.php"><font color="#800080">Medien</font></a>, die um die Inserate der Bundesregierung kommen, den Sachverhalt der Absage aber pflichtgem&auml;&szlig; reportieren. <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/491213/index.do?from=gl.home_politik"><font color="#800080">Kritisch</font></a> zwar, aber doch so dass der Applaus der Hochwasseropfer, die diese f&uuml;nf Millionen nun angeblich bekommen sollen, wohl eher der Regierung als den Medien gelten d&uuml;rfte.</div><div>Ich sollte mich als PR-Berater freuen. Hat doch Pr&ouml;ll sehr eindrucksvoll demonstriert, dass eine PR-Kampagne ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis hat als eine pomp&ouml;se Werbekampagne.</div><div>Vielleicht tue ich das auch irgendwann einmal, aber jetzt noch nicht. Jetzt &auml;rgere ich mich. Denn auch eine Werbekampagne macht man, um daraus Nutzen zu ziehen. Auch eine Werbekampagne ist kein Luxus, den man sich leistet oder nicht, sondern sie erf&uuml;llt einen Zweck. Sie ist &uuml;berhaupt nur zu rechtfertigen, wenn sie das investierte Geld wieder hereinspielt &nbsp;&ndash; Umwegrentabilit&auml;t erlaubt. Die Bundesregierung wollte aber offenbar eine Kampagne in Auftrag geben, die keinen Zweck zu erf&uuml;llen hat. Wenn dem nicht so w&auml;re, h&auml;tte sie diie Aktion nicht so schnell stoppen k&ouml;nnen. </div><div>Vielleicht hatte die Kampagne aber auch nur einen Zweck, der jetzt an Dringlichkeit verloren hat. Vielleicht sollte die Kampagne der Medienwirtschaft nutzen, den Verlagen. Das w&auml;re an&nbsp;sich kein so schlechter Zweck. Wenn die Politik der Autowirtschaft durch eine Abwrackpr&auml;mie und der Baubranche durch vorgezogene Infrastrukturinvestitionen hilft, warum sollte sie dann nicht auch Medienwirtschaft helfen? Die ist von der Wirtschaftskrise zumindest so stark getroffen wie andere Branchen. Und auch sie sichert Arbeitspl&auml;tze. Mit dem gleichen Recht k&ouml;nnte die Bundesregierung ein Schnellstra&szlig;enbaulos dichtmachen oder die Exportf&ouml;rderung hochwasserbedingt einschr&auml;nken. Das tut sie aber nicht, zumindest nicht &ouml;ffentlich. Warum? Weil Geld f&uuml;r Werbung auszugeben, speziell politische, kaum weniger den Beigeschmack der Verschwendung hat als der Kauf eines Goldzobel oder Lexus. Zur Verfestigung dieses Bildes haben die Medien in der Vergangenheit brav beigetragen. Was ja im Grunde f&uuml;r sie spricht. Sie halten die redaktionelle Unabh&auml;ngigkeit und die &Auml;quidistanz auch dann hoch, wenn es gegen die eigenen wirtschaftlichen Interessen geht. Sie geben selbst der <a target="_blank" href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2051890/index.do"><font color="#800080">Kritik aus den eigenen Reihen</font></a> nicht viel Raum. Der Vorsitzende der Universit&auml;tskonferenz h&auml;tte in einem &auml;hnlich gelagerten, die Hochschulen betreffenden Fall schon einmal mit einem Blattaufmacher rechnen d&uuml;rfen.</div><div></div>
   ]]></description>
	<pubDate>Di, 30 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


<item>  
	<title><![CDATA[Indelligente Kommunikation?]]></title>  
	<link>http://www.conclusio.at/de/comm_log_detail.asp?F_THEMA_ID=74</link>  
	<description><![CDATA[
<div style="MARGIN: 0pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt">Das Marketing hat Zielgruppen. Das kann auch dazu f&uuml;hren, dass allzu brachiales Marketing im Gegensatz zur PR, die in Bezugsgruppen denkt, keinen Bezug zu seinen Gruppen hat. Dell hat schon einmal ein Social Media Desaster erlebt, weil es Kritik nicht rasch genug ernst nahm. Daraus hat das Unternehmen auf die harte Tour gelernt aber vielleicht nicht genug.</span></div><div style="MARGIN: 0pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt">Und mit <a target="_blank" href="http://content.dell.com/us/en/home/lifestyle-tips.aspx"><font color="#800080">Della</font></a> auf Frauen gezielt, aber m&ouml;glicherweise weit daneben getroffen. Denn die reagierten zwar heftig, aber nicht in der erw&uuml;nschten Art und Weise, betrachtet man die negativ-kritischen Postings. <em>&bdquo;Why on earth does Dell seem to think that women need to be introduced to computers and the Internet as if we are children?&ldquo;,</em> hei&szlig;t es hier. Oder: <em>&bdquo;I found this extremely helpful...I've decided to buy a Mac.&rdquo;</em> Oder: <em>&bdquo;What a ridiculous and insulting marketing campaign.&rdquo;</em> Dell beherrscht das Medium immerhin soweit, dass Mitarbeiterinnen tapfer und zumindest auf der technischen Ebene stimmig kommunizieren k&ouml;nnen, wenn ihnen die Frage <em>&bdquo;Any explanation, Dell?&ldquo;</em> </span><span style="FONT-SIZE: 10pt">Die Antwort, <em>&bdquo;</em></span><span style="FONT-SIZE: 10pt"><em>The content on the site was created to provide tips for using technology in your everyday life. &nbsp;</em></span><span style="FONT-SIZE: 10pt"><em>Our intent was not to offend, nor stereotype.&rdquo;,</em> wird ja stimmen. </span><span style="FONT-SIZE: 10pt">Zielgruppen zu beleidigen, d&uuml;rfte tats&auml;chlich &auml;u&szlig;erst selten ein Marketingziel sein. </span><span style="FONT-SIZE: 10pt">&bdquo;Men are from Mars. <em>Women are from Venus. And Dell is from the school of marketing hard knocks,&rdquo;</em> bilanzierte die <a target="_blank" href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/05/14/what-do-women-want-in-a-laptop/"><font color="#800080">New York Times</font></a>. D</span><span style="FONT-SIZE: 10pt">as ist auch das Tr&ouml;stliche: Dell hat etwas gelernt &uuml;ber seine Kundinnen. Zum Beispiel, dass sie auch ohne &bdquo;Della&ldquo; Computer sinnvoll (wenn auch nicht im Sinn von Dell) zu nutzen verstehen. Dell hat es halt <a target="_blank" href="http://www.theregister.co.uk/2009/05/12/dell_launches_della/">auf die harte Tour</a> gelernt.</span></div>
   ]]></description>
	<pubDate>Fr, 12 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate>  
</item>  


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